
Am dritten Juliwochenende 2026 haben sich beim Potsdamer Peep, der im Treffpunkt Freizeit unweit des idyllischen Heiligen Sees stattfand, knapp sechzig Go-Begeisterte eingefunden, um in spannenden Partien ihr Können unter Beweis zu stellen.
Nach einigen Jahren Pause haben Arved Weigmann und sein Orgateam wieder zu einem Go-Turnier nach Potsdam eingeladen – was dankenswerterweise auch von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern angenommen wurde. Auf den knapp 30 Brettern, die samt Spielmaterial freundlicherweise durch die Humboldt-Initiative aus Berlin bereitgestellt wurden, haben die Spielerinnen und Spieler mit großem Eifer Gebiete abgesteckt – schließlich winkten als Gewinn nicht nur das Preisgeld, sondern auch wunderschön gestaltete Urkunden und Tassen. Als Lehrmeister konnte Valerii Krushelnytskyi (7d) engagiert werden, der rund um die Uhr mit praktischen Lektionen und pädagogisch wertvollen Spielanalysen das Turnier bereichert hat. Die Abwesenheit von einer bestimmten Person aus der Berliner Go-Community war besonders schmerzlich: Alexander Kurz, der im Juni verstorben ist. Ihm wurde bei der Eröffnung des Turniers durch eine bewegende Ansprache von Arved Weigmann gedacht.
Der Abschluss des Turniers bildete die Verleihung der zahlreichen Siegprämien: Der Preis für den besten Teilnehmer mit über 55 Jahren ging an Peter Gebert. Er gewann 3 Punkte in 5 Partien. Für den weitesten Anreiseweg gewann Željko Veselinovi? aus Serbien zwei Potsdamer Stangen. Abgesehen von den drei Plätzen an der Tabellenspitze schafften es weitere sechs Spielerinnen und Spieler, vier von fünf Partien für sich zu entscheiden: Alexander Kube, Corinna Sawall, Raffael Draesel, Bastian Schindler, Marcel Fuller und Daniel Bumke. Die Tabellenspitze ergibt sich wie folgt
3. Platz: Ke Su
2. Platz: Arved Pittner
1. Platz: Kevin Sanow
Der Neustart des Potsdamer Peeps war ein voller Erfolg und das gesamte Orgateam freut sich schon auf das Folgeturnier im nächsten Jahr. Ein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die das Turnier unterstützt haben, sowie an die Humboldt-Initiative für das Bereitstellen des Spielmaterials.
Übermittelt von Arved Weigmann